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Swissphone installiert modernste Alarmzentrale Österreichs

Die Swissphone Austria GmbH hat für die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt die modernste Alarmzentrale Österreichs projektiert und eingebaut. Neu arbeiten die Einsatzkräfte mit Touchscreens.

Nach einem Jahr Planungs- und Bauzeit konnte die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt ihre neue Alarmzentrale in Betrieb nehmen: «Wir verfügen nun über die modernste Alarmzentrale Österreichs», freut sich Josef Bugnar, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt. Als einen der wesentlichen Vorteile der neuen Zentrale nennt er die Verkürzung der Arbeitsabläufe. Verantwortlich dafür ist die neueste Technik, geplant und eingebaut von der Swissphone Austria: Die Anlage ermöglicht das Annehmen der eingehenden Notrufe, die Alarmierung der Einsatzkräfte und der Fahrzeuge sowie das Abwickeln des analogen und TETRA-Funkverkehrs neu via Touchscreen. Über die Alarmzentrale Wiener Neustadt werden neben den eigenen Einsatzkräften auch noch 75 weitere Feuerwehren des Bezirks sowie die Fachkräfte einiger burgenländischer Gemeinden alarmiert. Nicht zuletzt laufen die zirka 180 Brandmeldeanlagen der Stadt und des Bezirks über die neue Alarmzentrale. «Es freut mich, dass wir der Bevölkerung bei der Alarmierung nun ein Optimum an Sicherheit und Schnelligkeit bieten können», sagt der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wiener Neustadt. Ausfallebene für den Notfall

In der neuen Leitstelle finden sich nun drei reguläre und autonome Arbeitsplätze mit Touchscreens. Zwei davon sind am neuen Leitstellentisch installiert: Sie sind für die Annahme der Notrufe sowie für die Alarmierung gedacht. Der dritte Platz ist abgesetzt und dient bei Katastropheneinsätzen der Behördeneinsatzleitung. Unter einem der Grossmonitore zur Anzeige von Lagekarten ist ein vierter Arbeitsplatz eingerichtet – als sogenannte Ausfallebene. Wenn das neue System versagen sollte, kommt dieser vierte Arbeitsplatz zum Einsatz: Dort muss auf konventionelle Art und Weise telefoniert werden, die Funkgeräte werden einzeln bedient und es gibt keinen Touchscreen. «Dieser Arbeitsplatz ist sozusagen der analoge Arbeitsplatz, der eingenommen wird, falls die digitalen Anlagen ausfallen», so Josef Bugnar. Die Feuerwehrzentrale wird zudem von zwei unterschiedlichen Stellen aus mit Strom versorgt und verfügt darüber hinaus über eine Notstromversorgung, welche bei Stromausfällen binnen weniger Sekunden Ersatzstrom liefert.Über einen weiteren Touchscreen läuft die Steuerung der Haustech­nik: die Türsprechanlage, die Hauseingänge, die Schrankenanlage sowie die Ampelanlage auf der nahe gelegenen Kreuzung. Auch Anlagenstörungen im Gebäude werden angezeigt, so zum Beispiel der Ausfall des Aufzugs, einer Heizungspumpe oder des Lüftungssystems.

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